Die Trainerstimmen

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Zweites und drittes Viertel waren eine Katastrophe in allen Belangen. Aber das Schlimmste ist eigentlich der Fokus, den wir nicht haben – offensiv und defensiv darauf, was wir machen wollen. Wir machen so viele Fehler. Es sind nicht nur ein, sondern sind zwei, drei Spieler, die nicht verstehen, was wir machen wollen. Und das führt dazu, dass wir defensiv nicht gut sind und Löcher haben und offensiv auch nicht das kriegen, was wir kriegen wollen. Das ist dann einfach sehr schwer, so Basketball zu spielen, wenn wir nicht die Exekution haben, die wir in so einem Spiel brauchen. Natürlich sind wir jetzt vom Selbstvertrauen her nicht da, wo wir sein möchten. Aber was man machen kann: sich trotzdem fokussieren! Und die Dinge, die wir trainieren, im Spiel umsetzen. Da hapert es einfach so enorm bei uns. Das kann nicht sein, dass wir so kopflos sind. Wir machen irgendetwas, aber nicht das, was wir vorhaben. Deswegen sieht es so aus. Wir kriegen nicht die Lösungen, die wir haben wollen, weil zwei, drei Leute irgendetwas anderes machen. Exekution.“

Ralph Junge, Falcons-Cheftrainer: „Wir sind natürlich happy über den Sieg. Ich denke, wir haben, wenn man mal die letzten drei Minuten wegnimmt, eine kurze Phase im ersten Viertel nicht so gut verteidigt, das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben, und uns eine Führung herausgespielt. Ich bin somit happy über den Sieg, der uns wieder guttut, nachdem wir zu Hause zwei Spiele dumm verloren haben.“

Die Spielerstimmen:

Oliver Pahnke: „Zur Halbzeit sind wir nur mit fünf tief und kommen dann irgendwie raus, sind nicht auf einer Linie, reden nicht vernünftig miteinander, die Sense of Urgency muss klar sein. Es muss klar sein, wie wichtig dieses Spiel ist. Wenn wir so rauskommen und das Spiel in den ersten zwei, drei Minuten nach der Halbzeit so abgeben: Das kann nicht passieren. Das ist in Göttingen passiert, dass wir das Spiel so aus der Hand geben. Ich habe das Gefühl, manchmal schalten wir unseren Kopf aus und agieren nicht als Team. Und das „killt“ uns zur Zeit.

Wir haben jetzt natürlich auch viele Spiele verloren und dann kommt auch so ein bisschen Druck dazu. Damit müssen wir umgehen können und dürfen nicht den Kopf verlieren. Wir verlieren schon über die ganze Saison den Kopf, wenn der Druck des Gewinnens mal ein bisschen höher wird. Es läuft alles nicht so flüssig wie jetzt die Jahre davor. Dann kriegen wir es einfach nicht hin, in der Defense gut Druck herzustellen und auch in der Offense den Ball laufen zu lassen. In solchen Phasen vor allem wird es einfach schwierig.“

Neil Masnic: „In der zweiten Halbzeit sind wir zusammengebrochen. Wir machen zu viele schlampige Turnover und keine gute Ausführung in der Offense und Defense. Dann ist es schwierig, gegen so ein Team wie Nürnberg, die halt erfahren sind und ruhig sind und so spielen, wie sie spielen wollen. Wir passen uns an die an und nicht andersrum. Wir wollen schnell spielen und das haben wir nicht geschafft. Wir machen zu viele Einzelaktionen, was mal ein, zwei Spiele gut gehen kann.“

„Das kann nicht sein, dass wir so kopflos sind.“

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets

Fotogalerie Uni Baskets – Nürnberg

Next (Level) Public Viewing

Knights Kirchheim – Uni Baskets live im „Schaf“

 

Alle Auswärtsspiele werden auf einem 14 Quadratmeter großen LED-Screen übertragen – für ein digitales Erlebnis, das Fan-Emotionen und modernste Technik vereint.

Samstag, 17. Januar: Knights Kirchheim – Uni Baskets

Live im: Prinzipalsaal „des Schaf“.

Wo: Alter Fischmarkt 26, Münster.

Eintritt: frei / ab 18.00 Uhr

Gemeinsam dabei sein!

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Felix Engel im Interview

„Ich habe gemerkt, mit wie wenig man glücklich ist.“

Quick 3 -Uni Baskets meets Uni Münster

Thorben Döding und Prof. Dr. Nils Neuber

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