Die Trainerstimmen

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets

Zum spielentscheidenden Thema Rebound: „Die Rebounds waren offensichtlich! Und das schon in der ersten Halbzeit, in der wir führen und es okay aussieht, aber sowohl unser Offfensiv- als auch unser Defensivrebound war beschissen. Ich habe in der Halbzeit gesagt: Wenn wir schaffen, besser zu rebounden, gewinnen wir das Spiel definitiv. Wir haben es in der zweiten Halbzeit noch schlechter gemacht. Vor allem im dritten Viertel sind wir komplett auseinandergefallen. Dann treffen sie Dreier. Aber was uns gekillt hat das ganze Spiel über: die Offensivrebounds. So kannst du so ein Spiel nicht gewinnen. Das ist mit das Wichtigste im ganzen Basketball, dass du den Rebound beherrschst. Heute waren wir da viel zu schlecht. Das war das Spiel, mehr muss man nicht diskutieren. Wenn du beim Rebound so dominiert wirst, hast du es nicht verdient, das Spiel zu gewinnen.“

Zum Spielverlauf: „Das zweite Viertel war sehr gut, das dritte beschissen. Wir haben uns zwar zurückgekämpft, aber das muss alles nicht sein, wenn wir rebounden. Wenn wir Defensivrebounds holen, haben wir keine Probleme in diesem Spiel. Das ist bitter, weil das etwas mit Willen ist, mit ein bisschen Technik und Physis.. Da haben wir uns heute den Schneid abkaufen lassen. Leider.“

Zum Ausfall von Kapitän Grühn: „Er hat einen Muskelfaserriss. Es würde mich wundern, wenn er in dieser Saison noch mal dazu kommt.“

Zum Spiel am Freitag in Magedburg: „Wir müssen uns zusammenreißen. Bei den SBB Baskets wird es ein gleiches Spiel werden. Die sind sehr physisch und wir müssen da rebounden. Ganz einfach. Das war das Spiel heute. Nichts anderes. Das ist eine Einstellungssache, auch Physis natürlich, aber hauptsächlich eine Einstellungssache. Ich hoffe, dass wir da am Freitag anders auftauchen.“

Eric Detlev, Tigers-Cheftrainer: „Toughe Partie. Es ist hin- und hergegangen, physisch. Alles, was Abstiegskampf auszeichnet. Ich bin sehr froh, dass wir die kämpferischen Qualitäten in der zweiten Halbzeit an den Tag gelegt haben und natürlich auch toughe Shots getroffen haben. Einerseits bin ich total glücklich und andererseits weiß ich auch, was dieses Spiel für Münster bedeutet. Ich hoffe, ihr kriegt das noch hin. Für mich gehört dieser Klub in die ProA, mit allem, was ihr darbietet: Mannschaft, Verein.“

Die Spielerstimmen:

Oliver Pahnke 

Zum Stellenwert des Spiels: „Ich will nicht sagen, wir waren nicht ready. Aber den Stellenwert des Spiels hat man uns angemerkt. Es ist ein Must-Win. Dann fluppte nicht alles so wie vielleicht gegen Karlsruhe, wo man vielleicht noch ohne Druck gespielt hat. Nach dem ersten Viertel haben wir es gut im Griff gehabt und auch einen guten Spielfluss. In der zweiten Halbzeit gingen dann erst mal die Würfe nicht rein und bei denen sind ein paar gefallen. Da fehlte so ein bisschen das Selbstbewusstsein. Am Ende haben wir es noch einmal gut gemacht und wieder schnell gespielt, gute Würfe genommen und auch getroffen. Aber es hat nicht mehr ganz gereicht.“

Zum nächsten Spiel in Magdeburg: „Wir werden weiterkämpfen. Das macht gar nichts mit der Mannschaft. Wir werden weitermachen. Es bleibt auch nichts anderes übrig. Ich habe das Gefühl, dass der Fighting-Spirit auf jeden Fall da ist. Wir werden auf jeden Fall nicht aufgeben.“

Curtis Jones Jr.: „Wir haben zwei tolle Spiele vor dem heutigen gemacht. Heute haben wir zu viele Rebounds verloren und Würfe verpasst. Wir haben nur phasenweise hart und gut gespielt. Es war eine kollektive Sache, über die Teamarbeit nicht genug Rebounds geholt zu haben. Jetzt müssen wir für Freitag bereit sein.“

Adam Touray: „Wir haben es in der Halbzeit angesprochen. Die Rebounds waren das Problem. Ansonsten war bis dahin eigentlich alles okay. Ende des dritten Viertels waren wir nicht gut, da machen die ihren großen Lauf. Dann kommen wir zurück. Am Ende haben wir auch ein bisschen Pech, dass die Tübinger zwei Offensivrebounds bekommen und den guten Wurf treffen und wir nicht treffen. Die Tigers waren schon physisch und haben gut gearbeitet offensiv. Das können wir als ganzes Team besser machen.“

„Wenn wir Defensivrebounds holen, haben wir keine Probleme in diesem Spiel.“

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets

Nächstes Heimspiel

Samstag, 18. April, 19.30 Uhr gegen Artland Dragons

Restliche Spiele im Abstiegskampf

Uni Baskets (18., 16 Punkte)

Fr, 10. April, 19.30 Uhr: SBB Baskets – UNI BASKETS (Public Viewing im Schaf)
Sa, 18. April, 19.30 Uhr: UNI BASKETS – Artland Dragons (Tickets)
Sa, 25. April, 19.00 Uhr: VfL Bochum – UNI BASKETS (Public Viewing im Schaf)
Sa, 2. Mai, 19.30 Uhr: UNI BASKETS – Phoenix Hagen (Tickets)

Leverkusen (17., 18 Punkte)

EPG Baskets Koblenz – Bayer Giants Leverkusen
Bayer Giants Leverkusen – SBB Baskets
Bayer Giants Leverkusen – Knights Kirchheim
Artland Dragons – Bayer Giants Leverkusen

SBB Baskets (16., 18 Punkte)

SBB Baskets – Uni Baskets
Bayer Giants Leverkusen – SBB Baskets
SBB Baskets – Artland Dragons
Nürnberg Falcons – SBB Baskets

Paderborn (15., 22 Punkte)

Paderborn Baskets – HAKRO Merlins Crailsheim
Knights Kirchheim – Paderborn Baskets
Paderborn Baskets – Tigers Tübingen
PS Karlsruhe Lions – Paderborn Baskets

Tübingen (14., 22 Punkte)

Artland Dragons – Tigers Tübingen
Tigers Tübingen – EPG Baskets Koblenz
Paderborn Baskets­ – ­Tigers Tübingen
Tigers Tübingen – Eisbären Bremerhaven

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Quick 3 -Uni Baskets meets Uni Münster

Johanna Schneegaß und Felix Engel

Faces – Curtis Jones

„Macht riesigen Spaß, in dieser Atmosphäre zu spielen“

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