Kapitän Grühn fällt aus

Die aktuell mögliche volle Kapelle hatte Cheftrainer Götz Rohdewald dann doch nicht zur Verfügung. Die Uni Baskets mussten kurzfristig auf ihren Kapitän Cosmo Grühn verzichten, der aufgrund einer Muskelverletzung vorläufig ausfällt. In den Anfangsminuten brachten die Hausherren nicht ihre defensive Intensität des so famosen Auftritts der Vorwoche auf das Parkett, was die Gäste konsequent ausnutzten (8:14, 7.). In der Offensive punkteten die Münsteraner im ersten Viertel zwar einige Male sehr ansehnlich in der Zone, aber eben in den ersten zehn Minuten nur einmal aus der Distanz. Im siebten Anlauf versenkte Jason Ani den ersten Distanztreffer der Gastgeber zum 15:23-Rückstand nach Viertel eins.

Bärenstarkes Münsteraner Viertel (30:16)

Nach der Viertelpause hatten sich die Uni Baskets feinjustiert und waren jetzt in allen Belangen voll da. Physis und Defensive stimmten. Die Offensive brillierte. Ergebnis des Gesamtpakets: die erste Führung nach tollem Pass von Curtis Jones Jr. auf den einfliegenden Neil Masnic, der kurz nickend das Signal zum wohl temperierten Pass gab, zum Dunk (27:26, 15.). Es war in dieser Spielphase ein klasse Basketballspiel. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch und die Münsteraner über tolle Ballbewegung (12:8 Assists bis zur Pause) auf Andrew O’Brien, Neil Masnic oder Paul Viefhues ein Dreierfestival. Ihre vier Distanztreffer sorgen für die 41:37-Führung der Uni Baskets (19.) und stehende Ovationen der Fans. Der Ball lief nicht nur zum letzten Dreier glänzend zu Paul Viefhues, sondern noch drei weitere Male erfolgreich zu seinem Repertoire variabler Abschlüsse. Neun Viefhues-Zähler in Folge – gleichbedeutend mit der 45:39-Halbzeitführung.

18 Tübinger Offensivrebounds – 0:15-Lauf

Nach dem Seitenwechsel drehten die Gäste auf und übernahmen peu à peu – auch über das bessere Offensivrebounding (18:7 nach 40 Minuten) – das Kommando, weil bei den Uni Baskets in der Offensive zu viele Angriffe ohne Erfolg blieben. Bis zum 55:53 nach einem schweren, weil bedrängten Dreier von Deshon Taylor hielt die Münsteraner Führung noch (26.). Ein furioser 15:0-Lauf sorgte dann für Jubel in den Reihen der Gäste und Entsetzen beim heimischen Publikum. Die Uni Baskets mussten bis auf 57:70 zu Beginn des Schlussviertels abreißen lassen; ihre Gegenwehr ließ zu viel Raum.

17:4-Lauf reicht nicht mehr

Auch gut fünf Minuten vor dem Ende war der 13-Punkte-Rückstand der Gastgeber Status quo (61:74). Unter dem Druck der Uhr kontrollierten die Uni Baskets den Defensivrebound nun besser und liefen dem Rückstand hinterher, suchten im Angriff den richtigen Spot zum Wurf. Curtis Jones Jr. über einen Dreier, Neil Masnic fand ihn über zwei weitere Dreier. 75:78. 56 Sekunden vor dem Ende. Die Wende? Dafür war auch der nächste Dreier von Jones Jr. vonnöten. Er fiel nicht, sein nächster Lay-up zum 77:78 war zu wenig. Der 17:4-Lauf im Schlussspurt reichte nicht mehr.

2. Basketball Bundesliga – 30. Spieltag
Uni Baskets Münster – Tigers Tübingen 77:82 (15:23/45:39/57:65)

 

Uni Baskets Münster:
O’Brien (13/3, 8 Reb.), Viefhues (11/1), Dilschmann, Masnic (11/3), Ehrich DNP, Pahnke, Touray (4), Taylor (8/2), Ani (5/1), Jones Jr. (21/1), Alston (4)
Tigers Tübingen:
Pelote III (11/3m 11 Reb.), Tention, Bayram (16/4), Oriane, Edwardsson, Sanders (12/3), Johnson (15/2) Emilien (18, 12 Reb.), Nelson DNP, Moreaux (6), Jönke (4)

Viertelergebnisse:
15:23 / 30:16 / 12:26 / 23:17
Zahlen & Fakten:
Zweier-Quote: 53% (Uni Baskets) / 40% (Tübingen); Dreier-Quote: 33% / 33%; Freiwurf-Quote: 80%78 / %; Assists: 18 / 18; Rebounds: 38 / 48; Turnover: 10 / 8
Schiedsrichter:
Rey, Kammann, Holterman
Zuschauer:
2.150 (Halle Berg Fidel, Münster)
davon mit dem Fahrrad: 315

 

Showdown Freitag in Magdeburg

Weiter geht es für die Uni Baskets bereits am Freitag mit dem nächsten Finalspiel gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Ligaverbleib. Der Tabellen-16. SBB Baskets fordert den Tabellen-18. Uni Baskets Münster zum Duell heraus, das in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg ausgetragen wird. Hochball ist um 19.30 Uhr.

In dieser eminent wichtigen Partie hoffen die Uni Baskets auf die Unterstützung möglichster vieler mitreisender Fans (Tickets), um gemeinsam mit ihnen den zwingend erforderlichen Sieg zu holen. Im Hinspiel gab es einen 77:67-Heimerfolg für die Münsteraner, jetzt soll auch nach Leverkusen zusätzlich auch noch der nächste Direktvergleich her.

Fotogalerie I Uni Baskets – Tübingen

Restliche Spiele im Abstiegskampf

Uni Baskets (18., 16 Punkte)

Fr, 10. April, 19.30 Uhr: SBB Baskets – UNI BASKETS (Public Viewing im Schaf)
Sa, 18. April, 19.30 Uhr: UNI BASKETS – Artland Dragons (Tickets)
Sa, 25. April, 19.00 Uhr: VfL Bochum – UNI BASKETS (Public Viewing im Schaf)
Sa, 2. Mai, 19.30 Uhr: UNI BASKETS – Phoenix Hagen (Tickets)

Leverkusen (17., 18 Punkte)

EPG Baskets Koblenz – Bayer Giants Leverkusen
Bayer Giants Leverkusen – SBB Baskets
Bayer Giants Leverkusen – Knights Kirchheim
Artland Dragons – Bayer Giants Leverkusen

SBB Baskets (16., 18 Punkte)

SBB Baskets – Uni Baskets
Bayer Giants Leverkusen – SBB Baskets
SBB Baskets – Artland Dragons
Nürnberg Falcons – SBB Baskets

Paderborn (15., 22 Punkte)

Paderborn Baskets – HAKRO Merlins Crailsheim
Knights Kirchheim – Paderborn Baskets
Paderborn Baskets – Tigers Tübingen
PS Karlsruhe Lions – Paderborn Baskets

Tübingen (14., 22 Punkte)

Artland Dragons – Tigers Tübingen
Tigers Tübingen – EPG Baskets Koblenz
Paderborn Baskets­ – ­Tigers Tübingen
Tigers Tübingen – Eisbären Bremerhaven

Fotogalerie II Uni Baskets – Tübingen

Initiative der Uni Baskets

Spendenaktion zugunsten von UNICEF

Nächstes Heimspiel

Samstag, 18. April, 19.30 Uhr gegen Artland Dragons

Folge uns!

Quick 3 -Uni Baskets meets Uni Münster

Johanna Schneegaß und Felix Engel

Faces – Curtis Jones

„Macht riesigen Spaß, in dieser Atmosphäre zu spielen“

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner