Gutem Start folgen Defensivmängel

Im ersten Heimspiel des so wichtigen Februars war der frisch verpflichtete neue Guard Curtis Jones rechtzeitig spielberechtigt. Touray, Hodges, Ferber und Taylor fehlten aus den bekannten Gründen. Thore Dilschmann und Nick McMullen leiteten einen starken Auftakt der Uni Bakets ein, ihre drei Dreier plus ein Dreipunktspiel zeugten von der aus Gießen mitgenommenen Leichtigkeit zur 12:6-Führung (3.). Die gute Balance zwischen Offensive und Defensive ließen die Gastgeber früh in Sorglosigkeit und zu geringe Physis in der Defensive übergehen. Mängel, die Koblenz konsequent zum 22:27-Rückstand nach dem Auftaktviertel bestrafte.

Hoffnung zur Pause

Der Start ins zweite Viertel gelang zunächst: Cosmo Grühn setzte den frühen fünften Münsteraner. Eine der zu wenigen Aktionen guter Ballbewegung führte über Philip Alstons feines Anspiel auf Paul Viefhues zum 25:27 (12.). Es folgten jedoch Unkonzentriertheiten, eine zu schleppende Ballbewegung, eine schwache Freiwurfquote (3 von 9 bis hierhin) und Ballverluste, die den Gästen einen einfachen 10:1-Lauf zur ersten zweistelligen Führung ermöglichten (28:39, 14.), Immerhin fruchtete die Auszeit von Götz Rohdewald. Seine Mannschaft kämpfte sich zurück, verkürzte schnell über klareres Spiel auf vier Zähler (37:41, 16.) nach einem Sprungwurf des erneut stark aufspielenden Thore Dilschmann (Münsters Topscorer, 19 Punkte). Als die Uni Baskets ihre Reboundvorteile zum schnellen Fastbreak und Pass raus auf Cosmo Grühn zum schnellen Dreier und den 42:42-Ausgleich (19.) verwerteten, setzten sie über den Stimmungshöhepunkt des ersten Durchgangs ein Zeichen für die zweite Halbzeit. 47:51 zur Pause.

10-Punkte-Gästeführung

Dort wandelte sich das Bild zunächst noch nicht. Die Partie war länger ausgeglichen, der Rückstand der Münsteraner knapp. 53:57 (24.) und 58:62 nach dem nächsten Dreier von Thore Dilschmann und dem Fastbreak-Dunk von Neil Masnic (25.). Offense blieb im dritten Viertel dann richtig Arbeit, zu selten erfolgreich. Anders die Gäste, die ihre spielerischen Vorteile (16:9 Assists, 7:15 Turnover nach dem dritten Viertel) erneut in eine zweistellige Führung ummünzten. Die ersten vier Zähler von Neuzugang Curtis Jones Jr. für die Uni Baskets zum Ende des dritten Viertels reichten für einen 10-Punkte-Rückstand (65:75).

Klare Angelegenheit im Schlussviertel

Spürbar war nun die Verkrampfung im Offensivspiel und die fehlende Eingespieltheit durch die vielen Personalwechsel im Aufbau. Die Gastgeber wehrten sich, das Team von Stephan Dohrn hatte jedoch seinen Rhythmus gefunden und das Spiel an sich gerissen. Erneut Thore Dilschmann konnte noch einmal auf den 10-Punkte-Rückstand verkürzen (69:79, 34.). Die Koblenzer bestraften Fehler wieder konsequent und fuhren einen deutlichen 18-Punkte-Auswärtserfolg ungefährdet ein.

2. Basketball Bundesliga – 21. Spieltag
Uni Baskets Münster – EPG Baskets Koblenz 79:96 (22:27/47:51/65:75)

 

Uni Baskets Münster:
O’Brien (2), Viefhues (5), McMullen (16/1, 12 Reb.), Dilschmann (19/3), Masnic (12/2), Döding DNP, Pahnke (1), Grühn (10/2), Ani (5/1), Jones Jr. (6), Alston (3)
EPG Baskets Koblenz:
Jeffries (4), Larry (5), Buck, Wishart (10/1, 9 Ass.), Kovacevic (20/4), Smith (13/2), Niedermanner (17/3), McCall (9/1), Bacak (2), Sonnefeld (7/1), Gaspers, Möller (9)

Viertelergebnisse:
22:27 / 25:24 / 18:24 / 14:21
Zahlen & Fakten:
Zweier-Quote: 55% (Uni Baskets) / 65% (Koblenz); Dreier-Quote: 30% / 32%; Freiwurf-Quote: 50% / 75%; Assists: 12 / 20; Rebounds: 45 / 36; Turnover: 20 / 11
Schiedsrichter:
Meiler, Gilbert, Pott
Zuschauer:
1.950 (Halle Berg Fidel, Münster)

Sonntag bei den RheinStars in der Motorworld Köln

In weniger als 68 Stunden bietet sich den Uni Baskets in der Motorworld Köln (Sonntag, 17.00 Uhr) die nächste Siegchance bei den RheinStars Köln mit dem langjährigen Baskets-Akteur Jasper Günther, die auf Tabellenplatz 13 rangieren. Tickets gibt es hier.

Fotogalerie I Uni Baskets – Koblenz

Fotogalerie II Uni Baskets – Koblenz

Next (Level) Public Viewing

RheinStars Köln – Uni Baskets live im „Schaf“

 

Alle Auswärtsspiele werden auf einem 14 Quadratmeter großen LED-Screen übertragen – für ein digitales Erlebnis, das Fan-Emotionen und modernste Technik vereint.

Sonntag, 8. Februar: RheinStars Köln – Uni Baskets

Live im: Prinzipalsaal „des Schaf“.

Wo: Alter Fischmarkt 26, Münster.

Eintritt: frei / ab 16.00 Uhr

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