„Brauchen unsere Fans für dieses Spiel.“
Die Partie in Köln ist aufgearbeitet. Ja, die Situation im Abstiegskampf ist prekär. Und ja, die Herausforderung ist maximal. Nichtsdestotrotz können die Uni Baskets ihre Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt für das letzte Drittel der Saison selbst erheblich verbessern. Cheftrainer Götz Rohdewald betonte im Mediengespräch vor dem Duell gegen Leverkusen: „Für uns ist es ein weiteres Do-or-Die-Game gegen einen direkten Konkurrenten. Wir müssen alles reinhauen, was wir haben.“
Voraussetzung, um die Halle Berg Fidel zu einem großen Faktor gegen das Team von Europameister Mike Koch zu machen. „Wir brauchen unsere Fans für dieses Spiel. Uns geht im Moment nichts einfach von der Hand. Von daher brauchen wir jegliche Unterstützung für dieses unglaublich wichtige Spiel.“ Wichtig auch deshalb: In einem denkwürdiger Partie unterlagen die Uni Baskets im Hinspiel erst nach zweifacher Overtime mit 96:97. Ein Münsteraner Sieg mit zwei Zählern, gegebenenfalls auch nur mit einem Zähler, würde die Karten im Abstiegskampf zugunsten der Uni Baskets neu mischen.
„Wear white“ – alle Fans in Weiß!
„Wear white“? Da war doch was. Sowohl die Fans der Uni Baskets als auch der Giants schwärmen bis heute von den beiden Playoff-Finals 2019 in der ProB. Es waren trotz aller sportlichen Rivalität zwei wunderschöne Basketballfeste. Alle Baskets-Fans waren damals weiß gekleidet, sowohl in der Halle Berg Fidel als auch in Leverkusen. Ein Foto der „weißen Wand“ von damals ziert heute noch eine ganze Wand des Meetingraums in der Geschäftsstelle der Uni Baskets. Lasst uns als Zeichen der Verbundenheit für diese wegweisende Partie am Samstag wieder alle zur „weißen Wand“ in der Halle Berg Fidel zusammenkommen! Mannschaft und Trainerteam würden sich über dieses Zeichen der Unterstützung riesig freuen!
Das Personal
Alle Spieler, die zuletzt fit waren, sind auch in der Trainingswoche bisher im Einsatz. Deshon Taylor hat weiterhin noch nicht trainiert. „Von daher gehe ich erst mal nicht davon aus, dass er mitspielen wird“, berichtete Götz Rohdewald.
Der Gegner Bayer Giants Leverkusen
Leverkusen ist zurück im Abstiegskampf. Nachdem die Giants nach einer 0:12-Bilanz schon im freien Fall gen ProB zu marschieren schienen, legte das Team von zwei Europameistern, Cheftrainer Mike Koch und Co-Trainer Hansi Gnad, seit Mitte Januar ein Comeback hin. Seitdem fertigten die Rheinländer zu Hause Bayreuth mit 99:65 und Gießen mit 83:72 ab. Zuvor verstärkten sich die Bayer Giants mit Power Forward Lök Wur (ausgesprochen: „Luke War“). Der Südsudanese mit US-amerikanischem Pass unterschrieb bis zum Saisonende.
Bei der knappen 63:65-Niederlage am vergangenen Spieltag beim Tabellenzweiten und Aufstiegsmitfavoriten BG Göttingen waren die Farbenstädter auf Augenhöhe. BG-Cheftrainer Fabian Strauß lobte anschließend: „Riesigen Respekt an Leverkusen. Ich habe schon im Hinspiel gesagt: Das ist die ekligste defensive Variante, die Basketball-Deutschland seit langem gesehen hat. Aber auch das zeichnet Qualität aus, sie waren extrem gut vorbereitet.“


Das sagen die Trainer
Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Die größte Stärke der Leverkusener ist sicherlich Heinzmann, der sehr groß ist und den sie in der Zone parken und dadurch unorthodox verteidigen, weil keiner in der Liga so einen Spieler hat. Sie versuchen, das so gut wie möglich zu nutzen, und machen das sehr gut. Das kann sehr unangenehm sein. Ansonsten haben sie schnelle und gute Guards, aber der größte Trumpf ist halt Heinzmann, der sehr, sehr gut reboundet und einfach für ein anderes Spiel sorgt als in jedem anderen Spiel.“
Michael Koch, Giants-Cheftrainer: „Es ist für beide Vereine eine enorm wichtige Begegnung im Kampf um den Klassenerhalt. Ich gehe von einer hitzigen Partie aus, in der wir versuchen müssen, konzentriert zu bleiben. Jeder Ballbesitz kann von größter Bedeutung sein. Von daher müssen wir versuchen, unsere Stärken auf das Parkett zu bringen. Unser Ziel ist es, ähnlich stark zu verteidigen wie gegen Bayreuth oder Gießen. Sprich: das gute Umschaltspiel der Baskets rigoros einzudämmen und Münster zu Turnovern zu zwingen Im Angriff möchten wir die uns bietenden Gelegenheiten im Korb erfolgreich nutzen.“
Ticket-Infos – ÖPNV inklusive
Eintrittskarten für die Partie in der Halle Berg Fidel können im Online-Ticketshop der Uni Baskets erworben werden. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Uni Baskets empfehlen eine frühzeitige Anreise, bevorzugt mit dem ÖPNV oder Fahrrad. Im Ticket enthalten: die Hin- und Rückfahrt mit Bussen der Stadtwerke Münster und Bahnen der Preisstufe 0 im Stadtgebiet Münster (Haltestellen Sporthalle Berg Fidel mit dem StadtBus 5 oder P+R Preußenstadion mit dem StadtBus 1).
Die Partie verfolgen
Der Basketball-Streamingkanal Sporteurope.TV überträgt das so wichtige Heimspiel der Münsteraner live. Sendebeginn ist um 19.15 Uhr, Hochball ist um 19.30 Uhr. Dazu halten wir euch mit unserem LIVE-Ticker auf 2basketballbundesliga.de auf dem Laufenden. Nach der Schlusssirene des Duells gibt es das gesamte Spiel im Re-Live bei Sporteurope.TV und die Pressekonferenz sowie Highlights bei GAMEDAY.MS zu sehen.
Die nächsten Spiele
Sa, 14. Februar, 19.30 Uhr: UNI BASKETS – Bayer Giants Leverkusen (Tickets)
Fr, 20. Februar, 19.30 Uhr: Paderborn Baskets – UNI BASKETS (Public Viewing im Schaf)

„For Three“
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Next (Level) Public Viewing
Paderborn Baskets – Uni Baskets live im „Schaf“
Alle Auswärtsspiele werden auf einem 14 Quadratmeter großen LED-Screen übertragen – für ein digitales Erlebnis, das Fan-Emotionen und modernste Technik vereint.
Freitag, 20. Februar: Paderborn Baskets – Uni Baskets
Live im: Prinzipalsaal „des Schaf“.
Wo: Alter Fischmarkt 26, Münster.
Eintritt: frei / ab 18.30 Uhr
