Die Trainerstimmen
Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets
Zum Spiel: „Die Physis der Crailsheimer hat uns schon ziemlich zugesetzt. Die Ballverluste, die wir hatten, lagen daran, dass wir mit der Physis nicht gut zurechtgekommen sind und sie uns rausgeschoben haben, in schlechte Situationen gebracht haben. Wir konnten den Ball nicht dahinbringen, wo wir es wollten. Die 22 Ballverluste haben natürlich sehr, sehr wehgetan. Die andere Sache sind die 19 Offensivrebounds der Merlins, die wir abgegeben haben. Die beiden Dinger alleine reichen schon, dass du das Spiel nicht gewinnen kannst.“
Zum Einstand von Neuzugang Deshon Taylor: „Man hat gesehen, dass Deshon weder die Bindung zum Spiel noch die Kraft hatte. Das war natürlich der schlechteste Gegner, um reinzukommen, weil der halt enorm Druck macht. Aber es hat auch nicht geholfen, dass er nicht die Minuten nutzen konnte, um uns zu helfen. Wir brauchen gerade auf der Position viel Hilfe. Deswegen waren wir dazu verdammt, irgendwie am Korb unser Glück zu suchen. Das haben wir dann einigermaßen gut gemacht. Das ist natürlich kein schöner, auch kein guter Basketball. Das Grundproblem hieß heute Physis und Aggressivität.“
David McCray, Merlins-Cheftrainer: „Wir freuen uns unglaublich über den Sieg heute. Wir wissen von letztem Jahr noch, dass es wirklich sehr, sehr schwierig ist, hier zu spielen. Von daher haben wir uns gut darauf vorbereitet. Wir haben auch über die meiste Zeit eine konzentrierte Leistung gezeigt, gut und physisch verteidigt und viele Turnover forciert, waren ziemlich aggressiv. Das war ziemlich gut.“
Die Spielerstimmen:
Kapitän Cosmo Grühn
Zum Spiel: „Es gibt drei wichtige Kategorien, die man auch in den Stats lesen kann, wo die Merlins uns komplett dominiert haben. Gegen 20 Offensivrebounds kannst du gegen kein Team in dieser Liga gewinnen. Wenn du selber noch 22 Turnover dazu machst, dann wird es unmöglich. Und wenn du dann auch noch überall jeden Fifty-Fifty-Ball verlierst, weil die einfach viel physischer sind, hast du keine Chance. Wenn Du vor eigener Halle als letztplatziertes Team nicht verzweifelt nach solchen Bällen bist, dann muss sich was ändern. Klar, heute ist es auch ein neues Team. Wir müssen uns noch finden. Aber wir müssen an unserer Mentalität arbeiten.“
Zum Heimdebüt von Neuzugang Philip Alston und Einstand von Deshon Taylor: „Phil hat sein Spiel für sich sprechen lassen, ein super physischer Spieler, der auch vorne einen tollen Touch hat und uns mehr Dominanz gibt. Deshon ist Donnerstag in der Nacht angekommen. Dass der sich noch finden muss, ist klar. Der wird uns in den nächsten Wochen noch Spaß machen. Wir müssen uns noch aneinander gewöhnen.“
Zu den kommenden Spieltagen: „Es zählt jetzt jedes Spiel, dafür ist nicht viel Zeit. Wir sind Letzter, für uns ist jedes Spiel ein Endspiel. Genauso müssen wir spielen – insbesondere vor eigener Halle. Genauso müssen wir auch in Gießen rauskommen und dann ist auch alles möglich.“
Oliver Pahnke
Zum Spiel: „Wir sind gut angefangen und mit viel Energie herausgekommen. Man hat auch gemerkt, dass wieder mehr Schwung drin ist. Ich hatte auch das Gefühl, es war eine gute Energie unter uns. Aber man merkt halt, dass gegen ein gutes Team, das schon lange so zusammenspielt, hat unser neu zusammengesetztes Team in machen Situationen auch schlechter ausgesehen. Die Sachen, die wir uns heute vorwerfen lassen müssen, sind die vielen leichten Turnover und die vielen Offensivrebounds, die wir zulassen. Das sind für mich Hustle-Stats, die in so einem Spiel immer das Team, das am Schluss der Tabelle steht, hart erarbeiten muss. Das ist das, was du kontrollieren kannst.“
Zu den kommenden Spieltagen: „Ziel muss jetzt sein, im nächsten Spiel, wo auch was zu holen sein kann, auch unsere neuen Spieler schnellstmöglich einzuarbeiten. Besonders für den Februar, weil wir da viele Spiele gegen Teams haben, die jetzt nicht auf den Playoff-Rängen sind und wo wir auf jeden Fall Siege holen müssen. “
„Phil hat sein Spiel für sich sprechen lassen und gibt uns mehr Dominanz.“
Cosmo Grühn über Philip Alston, Neuzugang der Uni Baskets
Next (Level) Public Viewing
GIESSEN 46ers – Uni Baskets live im „Schaf“
Alle Auswärtsspiele werden auf einem 14 Quadratmeter großen LED-Screen übertragen – für ein digitales Erlebnis, das Fan-Emotionen und modernste Technik vereint.
Freitag, 30. Januar: GIESSEN 46ers – Uni Baskets
Live im: Prinzipalsaal „des Schaf“.
Wo: Alter Fischmarkt 26, Münster.
Eintritt: frei / ab 18.00 Uhr
Gemeinsam dabei sein!
