Heute im Interview:
Philip Alston
Power Forward der Uni Baskets Münster
Was ist gameday.ms – faces?
Die Uni Baskets Münster haben viele Gesichter, sind das pulsierende Basketball-Herz des Münsterlands. Rund um den Basketball-Zweitligisten sind einige spannende Persönlichkeiten anzutreffen. Wer verbirgt sich hinter den Gesichtern der Uni Baskets?
Mir gefällt die Beziehung, die Helge zu seinen Spielern aufbaut, sehr gut.
Philipp, was macht dich optimistisch, den Klassenerhalt mit den Uni Baskets zu schaffen?
Ich bin nach wie vor sehr zuversichtlich, dass wir den Abstieg vermeiden werden, da alle unsere sportlichen Probleme lösbar sind und wir uns in den meisten Spielen selbst geschlagen haben. Ich glaube weiterhin an die Fähigkeiten, den Willen und den Siegeshunger aller meiner Teamkollegen, insbesondere für unsere fantastischen Fans, die uns so sehr unterstützen.
Du bist erst vor kurzem in der laufenden Saison zu den Uni Baskets gekommen. Welches Potenzial siehst du als der Spieler, der du mit deinen Qualitäten bist, im Verbund mit der Mannschaft, damit am Ende auch die Klasse gehalten wird?
Ich liebe unsere Vielseitigkeit. Wir haben viele Spieler, die auf verschiedenen Positionen spielen können. Zwar sind wir etwas kleiner als der Durchschnitt, aber das nutzen wir zu unserem Vorteil, um uns schneller zu bewegen und ein hohes Tempo in den Spielen zu halten. Für mich und meine Fähigkeiten ist es so perfekt für mein Spiel als großer, athletischer Forward. Ich kann auf mehreren Positionen spielen und das Tempo vorantreiben. Meine aggressive Verteidigung, insbesondere ohne Ball, wird unserem Team helfen, die verbleibenden entscheidenden Spiele zu gewinnen.
Wir haben von den zehn verbleibenden Saisonspielen noch sechs zu Hause vor ihrer „weißen Wand“. Welchen Faktor kann das für den Klassenerhalt ausmachen?
Es ist so wichtig, in den letzten zehn Spielen mehr Heimspiele haben, denn wir haben hier die besten Fans, die ich seit Beginn meiner Karriere gesehen habe. Sie geben uns so viel Energie und Unterstützung, die wir nutzen werden, um die verbleibenden Spiele zu gewinnen.
Du hast schon in erstaunlich jungen Jahren das Ziel, Manager eines professionellen Sportteams zu werden. Wie kam es dazu und was reizt dich daran? Welche Sportart präferierst du?
Ich liebe Sport einfach so sehr. Ich habe schon immer gerne Sport getrieben und mit meiner Familie und meinen Freunden darüber gesprochen. Und ich hatte schon immer den Traum, mein eigenes Team zu gründen oder mein eigenes Team zu besitzen. Ich denke, ich würde beim Basketball bleiben, weil ich diesen Sport so sehr liebe und so viel darüber weiß.
Kannst du diesbezüglich schon bei Manager Helge Stuckenholz über die Schultern schauen, um etwas für die Zukunft mitzunehmen? Welche Dinge gefallen dir, wie er die Uni Baskets managt?
Ich habe mit Helge noch nicht viel darüber gesprochen, aber ich weiß, dass er immer für Gespräche und Fragen zur Verfügung steht. Seit ich ihn zum ersten Mal getroffen habe, war er immer sehr hilfsbereit und zugänglich. Mir gefällt die Beziehung, die Helge zu seinen Spielern aufbaut, sehr gut. Man merkt, dass ihm seine Spieler und sein Team mehr am Herzen liegen als nur das Geld – für ihn stehen wir als Menschen an erster Stelle.
Du kannst Saxophon spielen. Was begeistert dich an diesem Instrument? Welche Musik bevorzugst du mit ihm?
Ja, ich bin mit Saxophon aufgewachsen und habe es wirklich genossen. Ich habe jetzt schon seit ein paar Jahren nicht mehr gespielt, aber am liebsten würde ich Jazzmusik spielen.
Die Uni Baskets haben an diesem Wochenende Länderspielpause. Wie nutzt du diese Gelegenheit im privaten Rahmen?
Ich werde diese Zeit nutzen, um mich von einigen kleineren Blessuren zu erholen, mit denen ich zu kämpfen hatte, und um sicherzustellen, für unsere letzten zehn sehr wichtigen Spiele noch einmal alles geben zu können. Alles, was mich interessiert, ist, diese Spiele zu gewinnen.
Du bist sehr gläubig. Wie lebst du deinen Glauben gerade im Sport?
Ja, ich bin sehr religiös. Ich liebe und glaube an Jesus Christus, meinen Herrn und Erlöser. Ohne ihn bin ich nichts und wäre niemals dort, wo ich heute bin, oder der, der ich heute bin. Mein Glaube hilft mir sehr im Sport, denn ich spiele jetzt ohne Stress und Sorgen. Ich spiele in dem Bewusstsein, wie gesegnet ich bin, dass ich spielen darf und dass Gott mir immer zur Seite steht, egal was ich tue, und dass ich mit ihm an meiner Seite niemals scheitern werde.

ASK ME ANYTHING
Was hast Du studiert?
Ich habe einen Bachelor in Soziologie.
Deine Hobbys, Lieblingsbeschäftigungen neben Basketball?
Football, Leichtathletik, Saxophon spielen.
Dein Gänsehaut-Moment Deiner Karriere?
Gewinn der A10-College-Meisterschaft.
Dein Gänsehaut-Moment der Sportgeschichte?
2016: Die Cleveland Cavs besiegen die Warriors im Finale, nachdem sie zuvor mit 3:1 zurücklagen.
Dein Moment, der Dich entscheidend zum Basketball gebracht hat?
Basketball-Liga der Kirche in der Grundschule.
Wer oder was inspiriert Dich?
Mein Vater.
Welcher Lebensweisheit folgst Du?
Der beste Christ sein, der ich sein kann, immer versuchen, das Richtige zu tun.
Der beste Rat, den Du je bekommen hast?
Auf Gott vertrauen.
Was sind Deine Ziele für die Zukunft?
General-Manager eines professionellen Sportteams werden.
Dein Lieblingsbuch?
Die Bibel.
Deine Lieblingsstaffel und Dein Lieblingsfilm?
Game of Thrones und Kill Bill.
Wer ist Dein Lieblingssportler / sportliches Idol?
LeBron James.
Welche versteckten Talente hast Du?
Saxophon spielen.
Deine Lieblingsmusik?
Rap.
Dein Traumberuf als Kind?
Profisportler werden.
Dein Lieblingsplatz in Münster?
Bodrum Grill und Tom and Polly.




Eine Kooperation von Uni Baskets, Münstersche Zeitung und volt. Werbeagentur.