Die Trainerstimmen

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets:

Zum Spiel: „Es waren wieder die Ballverluste. 20 Stück sind superschwer, um damit Spiele gewinnen zu können. Vor allem gegen Koblenz, die in der Transition sehr stark sind und uns immer bestraft haben. Und defensiv, wenn du dazu noch 96 Punkte kriegst: Wir müssen besser verteidigen. Natürlich haben die auch ein paar reingeschmissen, die wir gelassen haben, die sie vielleicht sonst nicht so gut treffen. Wir hatten Probleme in der Defensive, das hat man gesehen. Die beiden Dinge waren die Hauptpunkte, mit denen wir das Spiel verloren haben. Die Koblenzer waren heute besser. Das muss man auch anerkennen. Sie haben das offensiv und defensiv gut gemacht.“

Zur Position im Aufbau: „Thore hat wieder ein bombastisches Spiel gemacht. Für Curtis’ erstes Spiel nach nur einer Trainingseinheit war das mehr, als man von ihm hätte erwarten können. Wir sind dann auf der Position auch ein bisschen schwach aufgestellt. Wir müssen ihn so schnell wie möglich reinkriegen.“

Stephan Dohrn, Cheftrainer der EPG Baskets: „Nach den letzten drei Niederlagen und unserem schlimmen Spiel in Nürnberg sind wir heute wie aus unseren eigenen Ruinen auferstanden. Das haben meine Spieler gut gemacht: von der Energie her und auch von der Ausführung dessen, was wir uns vorgenommen haben, offensiv wie defensiv. Wir wissen, wie stark Münster insbesondere zu Hause spielt. Auch wenn wir heute gewonnen haben, wünsche ich den Münsteranern, dass das die nächsten Spiele gut läuft. Auf jeden Fall viel Erfolg, das ist ein total sympathischer Standort.“

Die Spielerstimmen:

Neil Masnic:

Zum Spiel: „Wieder 20 Ballverluste. Das zieht sich durch die ganze Saison. Wir müssen es irgendwie hinkriegen, dass wir die Turnover endlich runterschrauben. Unser Rebounding war trotz der positiven Bilanz auch nicht gut. Gefühlt haben wir wichtige Rebounds abgegeben. 75 Punkte in der Offense sind nicht wirklich schlecht. Aber es war auf jeden Fall unsere Defense: 96 Punkte zu Hause sind viel zu viel und geht gar nicht. Wir sind auch wieder Ende des zweiten Viertels zurück ins Spiel gekommen. Dann läuft es uns wieder weg.“

Zur Position im Aufbau: „Die vielen Wechsel auf der Eins sind natürlich schwierig. Wir haben nicht viel Zeit gehabt. Deshon kam und ist verletzt. Jetzt kam Curtis mit nur einer Trainingseinheit. Thore macht einen megaguten Job, aber er muss auch entlastet werden.“

Cosmo Grühn:

Zum Spiel: „Die Trendwende hatten wir uns alle erhofft. Es ist die alte Leier: Turnover und das gegen ein Team, das superschnell spielt und den Ball schnell machen will. Dann wirst Du überrannt von so einem Team. Wenn du 20 Turnover machst, machst du es dir selber unglaublich schwierig. Wenn dann auch die Intensität in der Defense nicht bei 100, sondern vielleicht bei 80 bis 85 Prozent ist, dann fängst du dir 96 Punkte und es wird schon generell schwierig. Und wir machen im Schnitt 71 Punkte pro Spiel.“

Zur Position im Aufbau: „Es macht es natürlich nicht einfacher, wenn der Kopf des Teams seit einem Tag da ist und direkt Verantwortung übernehmen soll, denke ich, kann man jetzt Curtis keinen Vorwurf machen. Thore spielt 30 Minuten und spielt ein super Spiel. Die Situation auf der Eins macht es natürlich schwieriger, aber trotzdem: Wenn man ein bisschen mehr mit dem Kopf spielt und ein bisschen geduldiger, ein bisschen mehr zusammenspielt – es war sehr statisch zwischendurch –, dann kann man auch das besser lösen.“

„Die Koblenzer waren heute besser. Das muss man auch anerkennen.“

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets

Nächstes Heimspiel

Samstag, 14. September, 19.30 Uhr gegen Leverkusen

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