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Die Ausgangslage der Uni Baskets

Mit dem Heimspiel-Doppel innerhalb einer Woche gegen Karlsruhe und Tübingen (Tickets) beginnt die Crunchtime der Saison. „Der Sieg in Nürnberg hat der Mannschaft gutgetan, man muss nicht lange diskutieren, warum“, berichtete Cheftrainer Götz Rohdewald am Donnerstagmittag aus der Trainingswoche. „Der Erfolg war auch wichtig für die letzten Spiele der Saison. Wir haben jetzt eine gute Stimmung und gute Energie. Beides ist auch im Training angelangt, in dem alles entspannter und lockerer läuft.“

Neuen Meilenstein angehen

Vier Punkte Rückstand haben die Uni Baskets aktuell auf die Bayer Giants Leverkusen, die den ersten Nichtabstiegsplatz innehaben und beim Tabellenzweiten Crailsheim zu Gast sind. Und auch die zwei Zähler vor den Münsteranern liegenden SBB Baskets haben eine schwere Auswärtsaufgabe beim Playoff-Anwärter Bochum. Zunächst aber wollen die Uni Baskets gegen Karlsruhe einen neuen Meilenstein in dieser Saison erzwingen: ihren zweiten Sieg in Folge.

Neue Struktur greift

Mit der „Riesenveränderung, was unsere Intensität, Aggressivität, aber auch unsere Struktur und Konzentration angeht“, wie es Paul Viefhues in Nürnberg ausdrückte, sollten die Uni Baskets durchaus Chancen haben. Maßgeblichen Einfluss auf die „Riesenveränderung“ nahmen erstmals die Nachverpflichtungen Deshon Taylor und Curtis Jones Jr. (je 22 Punkte). „Wir brauchen die beiden in guter Form. Das war gut, dass sie beide in Nürnberg ins Spiel und in ihren Rhythmus gefunden haben. Ich hoffe, sie nehmen das ab jetzt in die letzten Spiele mit“, sagte Rohdewald.

Das Personal

Neil Masnic hat nach seiner Erkrankung am Mittwoch das Training wieder aufgenommen. „Philip hat immer noch hin und wieder Knieprobleme und zwei Tage ausgesetzt. Von daher ist er ein bisschen angeschlagen, aber wir sollten am Ende der Woche eigentlich komplett sein“, sagte Baskets-Coach Rohdewald.

Der Gegner PS Karlsruhe Lions

Der starke Auftritt beim in der Höhe beinahe schon sensationellen 98:75-Erfolg in Leverkusen hat bei den Karlsruhern für Selbstvertrauen gesorgt. „Die Wurfquote und das Selbstbewusstsein sind so enorm in die Höhe geschossen, dass wir 18 Dreier [durchschnittlich 9,4] getroffen haben. Wenn man so von außen trifft, macht das das Spiel viel einfacher zu spielen“, resümierte Cheftrainer Demond Greene nach der Schlusssirene und sagte zu den Playoff-Ambitionen: „Wir haben es vor einigen Wochen geschafft, uns vom Abstiegsplatz abzusetzen. Also lass uns mal gucken, was nach oben hin geht.“

Sehr gute Physis

Die Gäste sind sich also ihrer Chance bewusst, wissen auch um ihren tiefen Kader, welcher durch seine gute Physis besticht. Das Team von Vize-Europameister Demond Greene verteidigt sehr aggressiv, hat einige große Flügelspieler. Für die Uni Baskets gilt es somit, die Körperlichkeit der Lions anzunehmen und die Kontrolle über das Spieltempo zu behalten. Eine Option: Fast-Breaks laufen, sobald sich die Möglichkeit ergibt. Hilfreich ebenso, im Angriff den eigenen Wurfrhythmus wie in Nürnberg nach der Halbzeitpause fortzusetzen.

Isaiah Hart Karlsruhes MVP

Viel läuft bei den Badenern über den Spielmacher Isaiah Hart, den die Lions im November nachverpflichtet hatten. Aktuell ist der quirlige US-Amerikaner mit durchschnittlich 15,3 Punkten Topscorer und bester Assistgeber (4,7 pro Partie) in Personalunion. Das zweistellig punktende Quintett ergänzen die beiden Top-Rebounder David Ejah (14,3 Punkte, 8,1 Rebounds) und Maurice Pluskota (13 Punkte, 7 Rebounds) sowie Kilian Binapfl (11,7 Punkte) und Tyrese Williams (11 Punkte).

Schwächen sportlicher Natur sind nur wenige bei den Lions auszumachen, aber wechselhafte Auftritte und die dürftige Auswärtsbilanz verhinderten bis dato den Sprung in die Playoff-Ränge. Der glanzvolle Sieg in Leverkusen war erst der dritte Erfolg auf fremdem Parkett im 14. Gastspiel. „Für mich ist einfach wichtig, dass die Jungs die letzten Spiele sehr konstant spielen. Das ist das Problem, das wir die ganze Saison so ein bisschen hatten, Auf und Ab“, erläuterte der 114-fache frühere Nationalspieler Greene. „Wenn wir die Saison konstant beenden können, ist das auch schon ein großes Ziel.“

Initiative der Uni Baskets

Spendenaktion zugunsten von UNICEF

Das sagen die Trainer

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Karlsruhe hat viele gute Spieler, auch mit Erfahrung: Cohn und Hart auf der Aufbauposition und dann Binapfl, Ejah oder Pluskota, Die Lions haben eine ganze Menge an Spielern, die Potenzial haben, zu scoren, und haben Jason George auch noch dazugeholt. Sie sind auf jeden Fall eine talentierte und eine sehr athletische Mannschaft, die gut im Eins gegen Eins ist. Von daher wird es nicht einfach, die offensiv zu kontrollieren. Die Karlsruher haben das Potenzial, in die Playoffs zu kommen.“

Demond Greene, Lions-Cheftrainer: „Es liegt weiterhin an uns, unseren Rhythmus beizubehalten und einfach zu hoffen, dass Teams oben ein bisschen stolpern, so dass wir da vielleicht doch noch reinkommen können.“

Ticket-Infos – ÖPNV inklusive

Eintrittskarten für die Partie in der Halle Berg Fidel können im Online-Ticketshop der Uni Baskets erworben werden. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Uni Baskets empfehlen eine frühzeitige Anreise, bevorzugt mit dem ÖPNV oder Fahrrad. Im Ticket enthalten: die Hin- und Rückfahrt mit Bussen der Stadtwerke Münster und Bahnen der Preisstufe 0 im Stadtgebiet Münster (Haltestellen Sporthalle Berg Fidel mit dem StadtBus 5 oder P+R Preußenstadion mit dem StadtBus 1).

Die Partie verfolgen

Der Basketball-Streamingkanal Sporteurope.TV überträgt das so wichtige Heimspiel der Münsteraner live. Sendebeginn ist um 19.15 Uhr, Hochball ist um 19.30 Uhr. Dazu halten wir euch mit unserem LIVE-Ticker auf 2basketballbundesliga.de auf dem Laufenden. Nach der Schlusssirene des Duells gibt es das gesamte Spiel im Re-Live bei Sporteurope.TV und die Pressekonferenz sowie Highlights bei GAMEDAY.MS zu sehen.

Die restlichen Spiele der Uni Baskets

Sa, 28. März, 19.30 Uhr: UNI BASKETS – PS Karlsruhe Lions (Atruvia-Day, Tickets)

Sa, 4. April, 19.30 Uhr: UNI BASKETS – Tigers Tübingen (Tickets)
Fr, 10. April, 19.30 Uhr: SBB Baskets – UNI BASKETS (Public Viewing im Schaf)
Sa, 18. April, 19.30 Uhr: UNI BASKETS – Artland Dragons (Tickets)
Sa, 25. April, 19.00 Uhr: VfL SK-Stars Bochum – UNI BASKETS (Public Viewing im Schaf)

Sa, 2. Mai, 19.30 Uhr: UNI BASKETS – Phoenix Hagen (Tickets)

Uni Baskets – Karlsruhe

Alle-in-Weiss-und-Pink-Gewinnspiel

Hauptgewinn: 1 x 2 Teamtickets – direkt hinter der Heimbank
Weitere Gewinne: 10 x 2 Stehplatz-Freikarten

Fans in weiß und PINK gegen Rassismus“ (zum Bericht) können am Stand der Uni-Baskets-Family (auf der Aktionsfläche) an der Verlosung teilnehmen. Dort werden die Tickets der Teilnehmenden gescannt und sind automatisch in der Verlosung. In der Woche nach dem Spiel werden die Teilnehmer per E-Mail benachrichtigt, ob sie gewonnen oder verloren haben.

Foto: Christina Pohler

Nächstes Heimspiel

Samstag, 4. April, 19.30 Uhr gegen Tübingen

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„Weiße Wand“ im Kampf gegen Rassismus pink einfärben

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