Die Ausgangslage der Uni Baskets

Beim 77:74-Erfolg in Gießen stellten die Uni Baskets um Cosmo Grühn ihre mögliche Mentalität und Resilienz unter Beweis, ließen diese aber gegen Koblenz vermissen. „In Gießen haben wir es geschafft, das Tempo des Spiels zu kontrollieren, unser Tempo zu spielen, schnell zu spielen, wenn wir es wollten, aber deren Tempo runterzufahren“, unterstrich der Münsteraner Kapitän. Turnover habe es zwar dort auch viele gegeben, „aber das konnte der Gegner deshalb nicht so ausnutzen.“

„Das ist Abstiegskampf“

Nur drei Tage später bietet sich den Uni Baskets aber bereits die Möglichkeit, eine Reaktion auf das Koblenz-Spiel zu zeigen, zumal sich ihre Situation nach den Erfolgen der direkten Konkurrenten Leverkusen (83:72 gegen Gießen) und SBB Baskets (87:84 gegen Bremerhaven) am Freitag weiter verschärft hat. Zwei Punkte beträgt nun der Rückstand zum rettenden Ufer, sechs Zähler auf die RheinStars. „Wir müssen unseren Kopf hochhalten. Wir haben jetzt Köln, ein ganz wichtiges Spiel, wie dann die folgenden gegen Leverkusen und in Paderborn und Wolmirstedt. In Köln gar den direkten Vergleich zu holen, wäre natürlich super“, hat Neil Masnic auch im Blick, die Rheinländer vielleicht noch in den Abstiegskampf mit hineinzuholen. Zweifelsohne eine schwere Aufgabe, waren die Kölner nach ihrem Trainerwechsel von Stephan Baeck zu Zoran Kukic im Hinspiel beim 78:83 der verdiente Sieger.

Eine wie seinerzeit verschlafene erste Hälfte verbietet sich am Sonntag in der Motorworld Köln. „Das ist Abstiegskampf. Du kannst nicht kontrollieren, ob die Würfe reingehen, aber du kannst kontrollieren, wie hart du spielst und wie du dein Herz auf dem Feld lässt“, sprach Kapitän Grühn Klartext und forderte unmissverständlich ein: „Oli hat es gegen Koblenz vorgemacht, spielt drei Minuten, holt zwei Offensivfouls, spielt so hart, dass er danach nicht mehr laufen kann. So genau und nicht anders!“

Das Personal

Personell ist die Kadersituation unverändert gegenüber dem Heimspiel am Donnerstag gegen Koblenz.

Der Gegner RheinStars Köln

Die RheinStars Köln, diese Saison mit einer Wildcard in die ProA zurückgekehrt, verblüffen seit ihrem Trainerwechsel nach einem 0:5-Saisonstart mit einer ausgeglichenen Spielbilanz (8:8). „Ich bin immer unzufrieden, weil ich glaube, dass die Jungs noch deutlich besser spielen können“, brachte Zoran Kukic am Freitagabend nach der 85:97-Niederlage bei den Artland Dragons seine Ansprüche an seine Mannschaft auf den Punkt. Ihre erlangte Heimstärke dürfe den Kölner Cheftrainer jedoch zufriedenstellen, unterstrich sie diese doch mit 4:1-Siegen aus den letzten fünf Heimspielen – darunter auch das 83:81 gegen den Tabellendritten Crailsheim.

Im Hinspiel in Münster machte der Topscorer der Rheinstars über die laufende Spielzeit, Cedric Russel Jr. (15,8 Punkte), auch die entscheidenden Körbe in der Crunchtime. Der Anfang Januar von CSP Limoges aus der ersten französischen Liga nachverpflichtete Power Forward Kenny Baptiste gehört gleich mit 11,3 Punkten zum Kölner Topscorer-Trio und glänzt mit starken 7,5 Rebounds pro Spiel als einer der besten Rebounder der Liga. Dennoch erhoffen sich die Uni Baskets gerade im Rebounding (38,8 : 34,8 zu ihren Gunsten), Vorteile einbringen zu können, liegen doch beide Kontrahenten in den statistischen Werten ansonsten eng beieinander.

Foto: Christina Pohler

Das sagen die Trainer

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Die Kölner sind eine sehr gute Mannschaft. Sie haben sehr athletische Spieler und mit Baptiste auf der Vier jemanden aus der ersten französischen Liga, die unglaublich stark ist, nachverpflichtet. Sie haben sehr gute Guards und viel Erfahrung mit Hujic, Rohwer und Jasper. Es ist ein sehr schweres Matchup für uns, mit viel Tempo im Spiel. Mit Russell haben sie meiner Meinung nach einen der besten Guards der Liga, der unglaubliches Shotmaking mitbringt. Wir müssen vor allem defensiv ein anderes Spiel zeigen als gegen Koblenz. Da haben wir viel zu viele Fehler gemacht. Das ist die Grundlage.“

Zoran Kukic, RheinStars-Cheftrainer: „Wir machen in diesen Phasen zu viele individuelle Fehler. Jetzt werden wir uns ausruhen und konzentriert auf Münster vorbereiten. Denn das ist für uns das wichtigere Spiel an diesem Wochenende.“

Ticket-Infos

Eintrittskarten für die Partie in der Motorworld Köln können im Online-Ticketshop der Gastgeber erworben werden.

Die Partie verfolgen

Du bist nicht vor Ort in Köln? Dann geh mit Freunden ab 16.00 Uhr ins „Schaf“ am Alten Fischmarkt, wo es echtes Hallenfeeling beim „Watch Together“ gibt. Dort kannst du das Auswärtsspiel live und in voller Länge auf einem 14 Quadratmeter großen, hochmodernen LED-Screen kostenfrei sehen. Kostenpflichtig ist seit Beginn dieser Saison die Liveübertragung auf Sporteurope.TV. Sendebeginn ist dort um 16.45 Uhr, Hochball ist um 17.00 Uhr. Dazu hält euch der LIVE-Ticker auf 2basketballbundesliga.de auf dem Laufenden. Nach der Schlusssirene des Duells gibt es das gesamte Spiel im Re-Live bei Sporteurope.TV und die Pressekonferenz sowie Highlights bei GAMEDAY.MS zu sehen.

Die nächsten Spiele

So, 8. Februar, 17.00 Uhr: RheinStars Köln – UNI BASKETS (Public Viewing im Schaf)
Sa, 14. Februar, 19.30 Uhr: UNI BASKETS – Bayer Giants Leverkusen (Tickets)
Fr, 20. Februar, 19.30 Uhr: Paderborn Baskets – UNI BASKETS (Public Viewing im Schaf)

Next (Level) Public Viewing

RheinStars Köln – Uni Baskets live im „Schaf“

 

Alle Auswärtsspiele werden auf einem 14 Quadratmeter großen LED-Screen übertragen – für ein digitales Erlebnis, das Fan-Emotionen und modernste Technik vereint.

Sonntag, 8. Februar: RheinStars Köln – Uni Baskets

Live im: Prinzipalsaal „des Schaf“.

Wo: Alter Fischmarkt 26, Münster.

Eintritt: frei / ab 19.00 Uhr

Westfalenduell am 20.02.

Im Fanbus nach Paderborn – bis 12.02. reservieren

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