Beste Saisonleistung
Einher ging die wohl beste Saisonleistung, die die Baskets-Fans mehrfach mit stehenden Ovationen honorierten, mit der Saisonpremiere eines zweiten Siegs in Folge. Den spielentscheidenden Unterschied erarbeiteten sich die Uni Baskets über die Wurfquote von 60 zu 28 Prozent (bei 67:69 Abschlüssen) aus dem Feld und das große Saisonthema Ballverluste scheint der Vergangenheit anzugehören (11:11).
Nach 17:3-Lauf mit Standing Ovations in die Viertelpause
Neil Masnic stand wieder im Kader. Beide Teams hatten den Erfolg der Vorwoche im Rücken – der Gast zusätzlich die Niederlage der ersatzgeschwächten Bochumer im Playoff-Rennen tags zuvor gegen die SBB Baskets, die dem Gastgeber im Abstiegskampf naturgemäß weniger schmeckte. Die Uni Baskets überraschten die Lions mit einer Zonenverteidigung, mit der die Gäste nach gutem Start (5:12, 4.) immense Probleme hatten. Ganze drei Zähler ließ das Rohdewald-Team in den verbleibenden über sechs Minuten des ersten Abschnitts zu.
Part zwei des Matchplans galt es, noch besser umzusetzen, den Ball in die Zone zu bringen. Auch Münsteraner Distanzwürfe fielen zunächst nicht, umso vehementer suchten die Unistädter den Weg in die Zone (16:4 Points in the Paint im ersten Viertel) – erfolgreich nun in beinahe jedem Angriff und über die verteilten Schultern bereits sieben Münsteraner auf dem Scoreboard. Aus dem 7-Punkte-Rückstand war über einen begeisternden 17:3-Lauf eine 7-Punkte-Führung nach den ersten zehn Minuten geworden. Den 22:15-Zwischenstand feierte die „weiße Wand“ mit Standing Ovations.
Runderneuerte Baskets – 13-Punkte-Pausenführung
Münsters Zweierquote blieb auch im zweiten Viertel auf gleich hohem Niveau von 73 Prozent wie im ersten. Bemerkenswert: Die „Points in the Paint“ baute das Team von Götz Rohdewald bis zur Pause gar auf 30:6 aus. Die Uni Baskets ließen den Ball temporeich durch die eigenen Reihen laufen und stellten Karlsruhe auch offensiv vor größere Probleme – exemplarisch die traumhafte Kombination zur ersten zweistelligen Führung nach Jason Anis Korbleger (31:21, 14.). Der Rückenwind durch die nun überaus stimmungsvolle Kulisse zeigte Wirkung: Die Münsteraner zeigten sich gleichermaßen runderneuert zum Ende der bisher schwierigsten Zweitliga-Saison wie beflügelt und rissen die Partie – auch über bissige Defense – immer mehr an sich. 5:0-Steals stützten den gelungenen Vortrag zur 45:32-Halbzeitführung.
Karlsruhe kommt heran – Uni Baskets kontern
Münsters Sturm aus der Kabine war damit annonciert und der Distanztreffer kam hinzu. Kompromisslos auf dem Weg zum Korb blieben die Gastgeber ohnehin, Adam Touray stellte so clever auf 51:35 (23.). Es wurde hochintensiv. Das „Löwenrudel“ biss sich in einen packenden Fight beider Teams um jeden Ballbesitz in dieser Spielphase hinein und verkürzte nach einem von sechs Hart-Dreiern auf 53:49. Dann allerdings zwangen die Schützlinge von Cheftrainer Götz Rohdewald die Badener zu einigen schlechten Entscheidungen und bewegten den Ball wieder schneller. Vor allem Deshon Taylor und Cosmo Grühn sorgten für emotionale Explosionen der Erleichterung auf den Rängen. Mit ihren Treffern jenseits des Perimeters hatten sie großen Anteil daran, dass die Uni Baskets vor dem Schlussviertel wieder eine 10-Punkte-Führung auf der Anzeige sahen (63:53).
25-Punkte-Statement
Im Schlussviertel setzten die Uni Baskets den Trend aus der Distanz fort, insbesondere Neil Masnic hatte sichtlich Genuss von der Dreierlinie: Seine beiden Treffer zum 66:53 und 71:56 krönte er obendrauf mit einem Dunk zum 73:59 (34.). Was immer die Karlsruher noch einmal probierten, die Münsteraner hatten die besseren Antworten. Sie brachten den so wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt in beeindruckender Manier vor allem über den Topscorer des Abends, Deshon Taylor (25 Punkte), und Curtis Jones Jr. nicht nur nach Hause. Am Ende eines aus Münsteraner Sicht Basketballfesttages feierten die Uni Baskets gar einen Kantersieg mit 25 Zählern.
2. Basketball Bundesliga – 29. Spieltag
Uni Baskets Münster – PS Karlsruhe Lions 89:64 (22:15/45:32/63:53)
Uni Baskets Münster:
O’Brien (2), Viefhues (4), Dilschmann (4), Masnic (11/3, 7 Reb.), Ehrich, Pahnke, Touray (5), Taylor (25/3, 7 Reb.), Grühn (6/2), Ani (4), Jones Jr. (18, 9 Reb., 5 Ass.), Alston (10)
PS Karlsruhe Lions:
Hart (24/6), Williams (7/2), Kuku, Oba (3, 10 Reb.), Binapfl (4), Albus (11/2), Dawson, Pluskota DNP, George (2), Ejah (10/1, 13 Reb.), Cohn (3/1)
Viertelergebnisse:
22:15 / 23:17 / 18:21 / 26:11
Zahlen & Fakten:
Zweier-Quote: 59% (Uni Baskets) / 25% (Karlsruhe); Dreier-Quote: 33% / 29%; Freiwurf-Quote: 81% / 88%; Assists: 13 / 15; Rebounds: 47 / 38; Turnover: 11 / 11
Schiedsrichter:
Müller, Naim, Oesterle
Zuschauer:
2.675 (Halle Berg Fidel, Münster)
davon mit dem Fahrrad: 395
Erneut Heimspiel: Samstag gegen Tübingen nachlegen
Nächste Woche ist wiederum Heimspielwoche: Am Samstag (19.30 Uhr) geht es für die Uni Baskets gegen die Tigers Tübingen um die nächsten zwei wichtigen Punkte, um die Ausgangsposition im Abstiegskampf weiter zu verbessern. Jetzt hier Tickets sichern!
Die restlichen Spiele der Uni Baskets
Sa, 4. April, 19.30 Uhr: UNI BASKETS – Tigers Tübingen (Tickets)
Fr, 10. April, 19.30 Uhr: SBB Baskets – UNI BASKETS (Public Viewing im Schaf)
Sa, 18. April, 19.30 Uhr: UNI BASKETS – Artland Dragons (Tickets)
Sa, 25. April, 19.00 Uhr: VfL SK-Stars Bochum – UNI BASKETS (Public Viewing im Schaf)
Sa, 2. Mai, 19.30 Uhr: UNI BASKETS – Phoenix Hagen (Tickets)

Initiative der Uni Baskets
Spendenaktion zugunsten von UNICEF
Fotogalerie Uni Baskets – Karlsruhe











Nächstes Heimspiel
Samstag, 4. April, 19.30 Uhr gegen Tübingen





